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Unterstützungserklärung für ein neues Volksbegehren
Ab sofort kann ein neues Volksbegehren mit der Bezeichnung „Zeitumstellung sofort beenden“ durch die Abgabe einer Unterschrift im Gemeindeamt zu den Amtsstunden oder digital unter Verwendung der Bürgerkartenfunktion unterstützt werden.
Der (Bundes-)Verfassungsgesetzgeber möge Maßnahmen beschließen um die Abschaffung der Zeitumstellung in Österreich zu beschließen.
Die Abschaffung der Zeitumstellung ist in Österreich, wie auch in der restlichen EU, ein seit Jahren diskutiertes Thema, da eine klare Mehrheit der Bevölkerung und mehrere politische Parteien diese ablehnen.Die Hauptargumente gegen die zweimal jährliche Uhrenumstellung umfassen gesundheitliche, wirtschaftliche und ökologische Aspekte.
Gesundheitliche Argumente (Chronobiologie)
• Störung des Biorhythmus: Die Umstellung führt zu Schlafmangel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen, oft als „Mini-Jetlag“ beschrieben.
• Gesundheitliche Nebenwirkungen: Besonders Frauen und ältere Menschen leiden unter den gesundheitlichen Folgen, was sich in Ein- und Durchschlafstörungen äußern kann.
• Herz-Kreislauf-Risiko: Studien deuten darauf hin, dass die Tage nach der Umstellung im Frühjahr eine Häufung von Herzinfarkten aufweisen könnten, da der Körper sich nicht schnell genug anpasst.
• Ökologische und Ökonomische Argumente • Keine Energieeinsparung: Das ursprüngliche Ziel der Energieeinsparung (eingeführt 1980 in Österreich wegen der Ölkrise) wird heute als überholt betrachtet. Moderne Beleuchtungstechnik und Verhaltensweisen führen dazu, dass kaum noch messbare Einsparungen erzielt werden.
• Mehrverbrauch durch Heizung/Klimaanlage: In einigen Fällen führte die Sommerzeit sogar zu einem höheren Energieverbrauch, da die Menschen morgens mehr heizen oder im Sommer abends früher die Klimaanlage nutzen.
• Produktivitätsverluste: Studien deuten auf eine verringerte Produktivität und ein höheres Unfallrisiko in den Tagen nach der Umstellung hin.
• Gesellschaftliche und Sonstige Argumente.
• Verwirrung und Organisation: Die Umstellung sorgt jedes Mal für Verwirrung (wann/welche Richtung) und erfordert manuelle Anpassungen von Uhren, was als “lästig“ empfunden wird.
• Wunsch der Mehrheit: Umfragen zeigen konstant eine klare Ablehnung der Umstellung, wobei die Mehrheit der Österreicher eine dauerhafte Sommerzeit bevorzugt. • Sorge um “Fleckerlteppich“: Es wird gefordert, eine einheitliche, europäische Lösung zu finden, um verschiedene Zeitzonen in der EU zu verhindern.
• Trotz der im Jahr 2018 von der EU-Kommission angestrebten Abschaffung und einer Umfrage, bei der sich eine Mehrheit für das Ende der Umstellung aussprach, ist die Umsetzung bisher aufgrund unterschiedlicher Positionen der Mitgliedsstaaten nicht erfolgt.