WANDERZIELE IM KöDNITZTAL
Lucknerhaus - Greiwiesen - Burg
Die Greiwiesen mit Blick auf das Figerhorn
Gehzeit ca. 2,5 -3 Stunden
Am bequemsten gelangt man vom Lucknerhaus auf die Greiwiesen, wo man auf hochgelegenen weiten Wiesenmatten eine wunderbare Alpenflora und den Blick in das Kalser Tal genießen kann. Dieser Weg bietet sich auch als Rundwanderweg mit Abstieg nach Kals/Burg an, wofür die Fahrt mit dem Postbus bis zum Lucknerhaus empfohlen wird.
Lucknerhaus - Greiwiesen - Figerhorn (2744 m)
Gehzeit ca. 2,5 -3 Stunden
Vom Lucknerhaus gelangt man über den Weg bis zum Greibühel (2247 m) auf den Greiwiesen. Dort befindet sich die Abzweigung zum Figerhorn, dessen Gipfel man im letzten Abschnitt über einen steilen Anstieg erreicht. Der Abstieg muss über denselben Weg erfolgen. Eine Besteigung des Figerhorns erfordert Trittsicherheit und empfiehlt sich nur bei Schönwetter.
Ködnitztal Rundwanderweg mit Lehrweg "Glocknerspur - BergeDenken"
Lehrpfad GlocknerSpur - BergeDenken
Gehzeit ca. 1 Stunde
Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Ende der Kalser Glocknerstraße. Der besonders für Familien zu empfehlende Rundwanderweg ist mit interessanten Tafeln und Schauobjekten ausgestaltet und führt am idyllisch gelegenen Ködnitzkirchl und Almhütten vorbei. Ständig den Großglockner vor Augen erreicht man nach ca. 30 Minuten die "Groderebene"; von dort auf der gegenüberliegenden Bachseite wieder retour zum Ausgangspunkt oder Lucknerhaus.
Dieser außergewöhnliche Lehrweg bietet Fitness für den Geist, Informationen über die interessante Alpingeschichte des Großglockners und vielfältige Einblicke in die kleinen und großen Naturwunder dieses Berges. Auch die Beobachtung typischer Alpenbewohner, wie Murmeltiere, Steinböcke und Steinadler ist für den aufmerksamen Wanderer hier gut möglich.
Kals - Ködnitztal - Lucknerhaus
Der Großglockner [3.798 m]
Gehzeit ca. 2 Stunden
Vom Ortsteil Kals/Ködnitz nach Kals/Glor und weiter über die alte Ködnitztalstraße bis zum Lucknerhaus. Dort werden Sie vom einmaligen Anblick des Großglockners, der sich in seiner ganzen Pracht (besonders bei Neuschnee) dem Besucher zeigt, begeistert sein.
Lucknerhaus - Lucknerhütte (2241 m) - Stüdlhütte (2802 m)
Gehzeit: 2,5 Stunden
Ständig den Großglockner vor Augen, führt der AV-Weg 702 B vom Lucknerhaus weiter durch das landschaftlich sehr abwechslungsreiche Ködnitztal (Möglichkeiten zur Beobachtung von Gemsen und Steinböcken) bis zur Lucknerhütte (2241 m), die nach etwa einer Stunde für Jung und Alt bequem erreichbar ist.
Von der Lucknerhütte führt ein gut ausgebauter Weg weiter hinauf zu den "Viehböden" (Abzweigung Johann-Stüdl-Weg) und zur Stüdlhütte (2802 m) auf der Fanot-Scharte.
Stüdlhütte - Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe, 3454 m)
Die höchstgelegene Schutzhütte Österreichs
Gehzeit ca. 2,5 Stunden
Unmittelbar nach der Stüdlhütte verläuft der Weg in nordöstlicher Richtung unterhalb des Luisengrates und führt dann etwas steiler ansteigend, an Stein männchen vorbei in das blockübersäte Moränen-Vorfeld des Ködnitzgletschers. Von dort führt eine im Sommer fast immer vorhandene Trittspur weiter und mündet in den ursprünglich häufig begangenen, von der Schere herüber führenden Alten Kalser Weg, der im letzten Drittel des Gletschers steil ansteigt und -die Randspalte überquerend -hinaufführt auf das Kamp!. Im oberen, felsigen Teil ist die Route teilweise mit Stahlseilen gesichert.
Diese Tour zur Erzherzog-Johann-Hütte (sie ist die höchstgelegene Schutzhütte Österreichs) ist sehr schön, abwechslungsreich und für gute Bergsteiger mit vorschriftsmäßiger Ausrüstung, alpiner Erfahrung und guten Wetterverhältnissen zu bewerkstelligen.
Von einer Überquerung des Gletschers ohne Seil oder alleine ist in jedem Fall abzuraten!
Stüdlhütte - Glorerhütte (2642 m)
Die Glorerhütte am Bergertörl
Gehzeit ca. 2,5 Stunden
Von der Stüdlhütte führt ein neu angelegter Weg in östlicher Richtung zu den Moränenhängen des Ködnitzgletschers, über Gletscherbäche, Schutthänge und mündet auf den grünen Rasenrücken in den von den "Viehböden" kommenden und zur Glorerhütte führenden Johann-Stüdl-Weg (AV 713).
Die Begehung des Johann-Stüdl-Weges ist eine sehr abwechslungsreiche Tour mit schönem Blick in das Ködnitztal und hin zur Freiwand.
Die Tour ist jedoch nur geübten und schwindelfreien Touristen zu empfehlen. Der Fußsteig ist mit zahlreichen Seilsicherungen versehen; bei Schnee, Regen oder Gewittergefahr ist daher von einer Begehung unbedingt abzuraten.
Glorerhütte - Peischlachtörl (2484 m)
Gehzeit ca. 1 Stunde
Der teilweise durch Geröll und über Felsplatten führende Weg erfordert Trittsicherheit und sollte nur bei trockenem Wetter begangen werden. Vom Peischlachtörl führen der AV-Weg 911 auf das Böse Weibl (3-4 Stunden) mit Abstiegsmöglichkeit in die Lesachalm, oder über den Kesselkeessattel (2940 m), AV-Weg Nr. 918, zur Elberfelderhütte im Gössnitztal (4-5 Stunden).
Peischlachtörl - Böses Weibl (3121 m)
Das "Böse Weibl" vom Peischlacher Törl aus.
Gehzeit ca. 2 Stunden
Eine empfehlenswerte Aufstiegsroute auf das Böse Weibl ist vom Ködnitztal über das Peischlachtörl (2484 m). Etwa 150 m vor dem Lucknerhaus zweigt der Weg von der Kalser Glocknerstraße ab und führt über die Matoitzalm zum Peischlachtörl (Unterstandshütte). Dort beginnt der etwas anstrengender und im letzten Bereich steil und über viel Geröll führende Weg auf das Böse Weibl.
Der einmalige Rundblick vom Gipfel lässt allerdings die Strapazen des Aufstiegs wieder schnell vergessen. Diese Tour sollte nur bei absolut gutem Wetter und von erfahrenen Wanderern mit entsprechender Ausrüstung unternommen werden. Gehzeit: 3 1/2 -4 Stunden ab Lucknerhaus.
Stüdlhütte - Pfortscharte - Salmhütte (2644 m)
Der Weg zur Pfortscharte - eine Herausforderung
Gehzeit ca. 2,5 -3 Stunden
Von der Stüdlhütte über den neu angelegten Weg in östlicher Richtung zu den Moränenhängen des Ködnitzgletschers, über Gletscherbäche, Schutthänge bis hin zu den grünen Rasenrücken, wo sich der Weg mit dem Johann-Stüdl-Weg (AV 713) verbindet und in Richtung Glorerhütte bis zur Abzweigung "Pfortscharte" führt. Dort erfolgt ein steiler Aufstieg über eine Geröllhalde bis auf die Pfortscharte (2825 m).
Achtung: Abrutschgefahr, keine Steine abrollen! Bei Schnee oder Schlechtwetter ist von einer Begehung unbedingt abzuraten. Der Abstieg erfolgt in östlicher Richtung hinunter in das Leitertal. Auch hier verläuft der Weg anfangs über eine steile, jedoch wesentlich kürzere Geröllhalde, so dass diese Route für den Aufstieg besser empfohlen werden kann.
Lucknerhaus - Glorerhütte (2642 m, am Bergertörl)
Gehzeit ca. 2 Stunden
Eine lohnende, nicht anstrengende und somit auch älteren Wanderfreunden zu empfehlende Hüttentour, die zum größten Teil durch herrliche, nicht steile Bergwiesen verläuft. Etwas oberhalb der Hütte haben Sie einen schönen Rundblick zur Venediger-, Granatspitz-, Großglockner-und Sonnblickgruppe.
Glorerhütte - Salmhütte (2638 m)
Die Salmhütte im Leitertal
Der Luckner Weg - Gehzeit ca. 1 Stunde
Der Weg verläuft vom Abstieg ins Leitertal bald links abzweigend durch den großen Quelltrichter des Glatzbaches, übersteigt den niederen Kamm und quert die teilweise sehr steile Hangseite des hinteren Leitertales (steiles Abstiegsstück ist gesichert, trotzdem Vorsicht!). Nach der Querung des Leiterbaches sind es nur mehr wenige Gehminuten bis zur Hütte.
Leichtere Wegvariante - Gehzeit ca. 1,5 Stunden
Der Weg verläuft anfangs gleich wie bei Nr. 45. Im Bereich der Glatzmulde zweigt er jedoch vor dem Kamm rechts ab und führt über eine leichter begehbare Trasse hinunter zum Leiterbach. Nach dessen Überquerung ist wieder ein kurzer Aufstieg zur Salmhütte erforderlich.